Briefing

"The Schweinfurt/Regensburg Raid" am 28. Juli 2000
In den ersten sieben Monaten des Jahres 1943 drangen in England stationierte schwere Bomber der Eightth US  Army Air Force bei ihren Angriffen immer tiefer in Deutschland ein. Am 17. August befahl ihr Kommandeur die bis dahin gewagteste Operation: Einen Angriff auf die Messerschmitt Flugzeugwerke in Regensburg, ganz im Süden Deutschlands. Er sollte kombiniert werden mit einem Angriff auf die Kugellagerfabrik Schweinfurt. Dieses Unternehmen führte zu einem grundlegenden Wandel in der Bombardierungsstrategie der USA. An diesem Angriff waren 376 B-17F beteiligt, beschützt wurden diese von P-47 Begleitjägern. Die deutsche Luftwaffe griff den Bomberstrom mit Bf-109 und Fw-190 Jägern an. Geplant war, dass beide Bomberformationen gemeinsam ins Feindgebiet eindringen, und sich dann aufspalten. Die Gruppe, die Regensburg angriff flog allerdings nicht nach England zurück, sondern landete in Algerien, und die Gruppe die Schweinfurt anflog kehrte nach England zurück. Soweit zum Historischen, nun zu unserem Szenario:

Aufgabe der USAAF ist es, die 3 Fabriken und die 2 Raffinerien in Schweinfurt, sowie die Raffinerie und das Messerschmittwerk in Regensburg zu zerstören. Die Bomberstreitmacht umfasst insgesamt 8 B-17F Bomber, und wird gemeinsam in den feindlichen Luftraum eindringen. Vor dem Ziel spaltet sie sich dann in eine größere (Schweinfurt) und eine kleinere (Regensburg) Gruppe auf, und bombardiert die ihnen zugewiesenen Ziele. Nachdem die ETO Karte leider nicht bis Nordafrika reicht, werden sich beide Bomberformationen nach ihrem Angriff wiedervereinen, was eine Herausforderung an die Navigationskünste der jeweiligen Gruppenführer sein wird. Der gemeinsame Rückflug führt nicht direkt nach Duxford/England zurück, sodern geht über Leipzig (Flugzeugwerk) und über die Niederlande zurück. Ziele, die auf diesem Weg liegen, können mit übriggebliebenen Bomben zerstört werden. Nachdem der Bomberstrom fast ganz Deutschland zweimal überfliegen muss, und die deutsche Reichsluftverteidigung im Jahr 1943 nicht geschwächt war, werden sich Unmengen an deutscher Jägern den US Bombern in den Weg stellen. Um diese zu beschützen, werden sie von 4 P-47 Gruppen begleitet. Nachdem sehr viele deutsche Flugzeuge vorhanden sind, wird der deutsche Luftraum in 3 Zonen aufgeteilt. Zone 1: Ärmelkanal und Frankreich (westliches Ende der Karte bis zur Linie -1,y) Diese Zone ist hauptsächlich der bewaffneten Aufklärung gewidmet.  Zone 2: Westliches Deutschland (-1,y bis 2,y) Diese Zone wird ein heißes Pflaster für die Boys von der 8th Airforce. Fast die gesamte Reichsluftverteidigung ist in dieser Zone Stationiert, es werden Gefechte über die volle Länge erwartet, die Begleitjäger und Ottos werden viel zu tun haben, doch wenn der Bomberstrom Zone 3 erreicht hat, ist er in relativer Sicherheit. Zone 3: Östliches Deutschland (2,y bis östliches Kartenende) Wie schon zuvor erwähnt wird die "Mighty Eightth" in Zone 3 am relativ sichersten sein. Wieso, wenn es doch am tiefsten in Deutschland liegt? Genau dort ist der Hund begraben, nachdem die Luftverteidigung sogut wie alle Kräft an der Grenze stationiert hatte werden im Hinterland nur noch wenige Kräfte verfügbar sein. Diese Zoneneinteilung hat den Sinn, dass sich nicht alle deutschen Jäger auf einmal auf die Bombergruppe stürzen, da das Szenario sonst schnell vorüber wäre, aber es sollen auch etwas die geographischen Distanzen simuliert werden, ein Jagdgeschwader in Frankreich würde nie einen Bomberverband bis nach Nürnberg verfolgen. Jedes JG kriegt eine Zone zugeteilt, und darf diese nicht verlassen, der Kanal ist für die deutschen Tabu. Abgeschossene deutsche Piloten dürfen nur neu starten, wenn sie geditcht oder gelandet sind. Alliierte Piloten dürfen nur starten, wenn sie nach England zurückgekehrt sind, und dort gelandet oder geditcht sind, abgeschossene Piloten haben ausserdem die möglichkeit mit Spitfires IX die Bomber ab der französischen Küste heimzueskortieren. Die Flugzeuge in Zone 1 und 2 werden zweimal starten, einmal beim Hin und einmal beim Rückflug der Buffs (außer beim Hinflug zerstörte Flugzeuge). So, das war jetzt sehr viel auf einmal, ich hoffe es ist ungefähr klar was gewünscht ist, jedenfalls poste ich hier die von mir vorgestellte Flugzeugverteilung sowie die Einsatzziele in Kurzform.

Flugzeugverteilung:

USAAF: 8 B-17F

Der Rest der Flugzeuge sind Jäger, welche sich wie folgend aufteilen:

USAAF: 35% aller Jäger, davon 100% P-47C Thunderbolt
Luftwaffe: 65% aller Jäger, davon 66% Bf-109G6(R6) zur Auswahl, und 34% Fw-190A4 sowie aufteilung in 3 Zonen:
 

Zone 1
Bf-109G6(R6): 40%
Fw-190A4: 25%
Zone 2
Bf-109G6(R6): 50%
Fw-190A4: 75%
Zone 3
Bf-109G6(R6): 10%
Fw-190A4: 0%

Anflug

Start der 8. USAAF: B-17F in Hornchurch (F5 @25k), P-47C in Manston (F9@0k) und Martlesham (F6@0k)
Start der Luftwaffe: Zone 1: Lille (F11) und Abbeville (F12), bewaffnete Aufklärung
                                     Zone 2: Eindhofen (F18), Dortmund (F19) und Frankfurt (F29), Abfangen der Bomber
                                     Zone 3: Nordlingen (F31), stören des Zielanflugs
Einsatzziel:
8th USAAF (Bomber): Schweinfurt: 3 Fabriken und 2 Raffinerien
                                          Regensburg: Raffinerie und Messerschmitt Flugzeugwerk
8th USAAF (Fighter): Begleitschutz für die Bomber
Luftwaffe: vollständige Vernichtung der Bombergruppe
Siegbedingung:
USAAF: zerstörung der deutschen Industrieanlagen, mindestens 1 Bomber muss heimkehren
Luftwaffe: aufreiben des alliierten Bomberverbandes, Schutz der Industrieanlagen
Unentschieden: Wenn die Industrieanlagen zerstört werden, die Bomber aber nicht heimkehren.
Sonstige Einstellungen:
F-10 ist neutral
easymode und killshooter sind off
IDs: range ab D3
        freundliche IDs ab D40
        feindliche Flugzeugtypen ab D20
Radar: Reichweite auf 20 Meilen, keine Pfeile
Deutsche Flugzeuge dürfen keine Bomben tragen (Raketen sind erlaubt)
Wechsel zwischen Flugzeugtypen sind bei den deutschen während des Szenarios nicht erlaubt
Abgeschossene alliierte Piloten dürfen nur mehr mit Spitfires starten


Zeittafel:

T+0: Start der 8th USAAF Bomberstaffeln
T+15: Start der 1. Begleitjägerstaffel
T+25: Startfreigabe für Luftwaffe in Zone 1
ca. T+60: Start der 2. Begleitjägerstaffel
Gesamtdauer: ca. 2-2:30 Stunden, aus diesem Grund wird es nur einen frame geben


Wichtige Materialien:

ETO Terrain
Map vom ETO Terrain (Max Overlays, Glars taugt nichts)
Luftaufklärungsbilder von Schweinfurt und Regensburg mit Anflugrouten (wird von mir bereitgestellt)
Navigationspunkte für Bomber (ebenfalls schon ausgetüftelt)
So, ich hoffe, das wars, und ich habe nichts vergessen. Nachdem dies das erste Szenario ist, was ich plane, würde ich mich sehr über Feedbacks freuen. Außerdem bitte ich, Flugzeugzahlen die schlecht gewählt sind mir (mit Verbesserungsvorschlag) mir bekanntzugeben. Termin: 28. Juli 2000, wenn sich jemand anmelden will, so kann er es hier tun. Wenn dieses Szenario gut ankommt, dann werde ich weitere planen, ich habe schon einige Ideen für Szenarios im ETO Terrain...

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